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Besetzung: Felix J. Lockman
24 Folgen
1. Radioastronomie und das unsichtbare Universum

1. Radioastronomie und das unsichtbare Universum
Die im 20. Jahrhundert entwickelte Radioastronomie ermöglicht die Untersuchung von Radiowellen, die den Staub durchdringen, der den größten Teil des Lichts unserer Galaxie verdunkelt, und so Aspekte des Universums enthüllen, die im sichtbaren Licht nicht zu sehen sind.
2. Thermische Radioemission: Die Planeten

2. Thermische Radioemission: Die Planeten
Lernen Sie unsere Nachbarplaneten anhand ihrer Radioemissionen kennen und erfahren Sie, wie Wissenschaftler auf ihre Temperaturen und Energiequellen schließen. Sie werden schockiert sein über den Unterschied zwischen ihren Bildern im reflektierten Sonnenlicht - den Bildern, die wir kennen - und ihrem Aussehen, wenn wir die von ihnen ausgestrahlte Radioenergie „sehen".
3. Die Geburt der Radioastronomie

3. Die Geburt der Radioastronomie
Karl Jansky, der natürliche Radioquellen aufspüren sollte, die die transatlantische Kommunikation störten, begründete ungewollt die Radioastronomie. Seine Bemühungen führten zur Entdeckung der Synchrotronstrahlung, die kosmische Strahlung und Magnetfelder enthüllte, auch wenn es Jahrzehnte dauerte, bis man sie vollständig verstand.
4. Die Entdeckung des interstellaren Wasserstoffs

4. Die Entdeckung des interstellaren Wasserstoffs
Nicht lange nach den Anfängen der Radioastronomie nutzte ein holländischer Student die damaligen Kenntnisse der Atomphysik, um festzustellen, dass Wasserstoff im interstellaren Raum eine bestimmte Spektrallinie bei Radiowellenlängen erzeugen würde. Im Jahr 1951 wurde die Linie bei 21 cm entdeckt, genau wie vorhergesagt. In diesem Moment änderte sich unser Verständnis des Universums für immer.
5. Radioteleskope und ihre Funktionsweise

5. Radioteleskope und ihre Funktionsweise
Radioteleskope sind aufgrund des geringen Energiegehalts von Radiowellen außergewöhnlich groß. Zum Vergleich: Ein Handysignal aus einem Kilometer Entfernung ist wesentlich stärker (fünf Millionen Milliarden Mal) als die Radiosignale eines hellen Quasars. Diese Instrumente sind speziell auf die Erreichung bestimmter wissenschaftlicher Ziele zugeschnitten.
6. Kartierung des Wasserstoffhimmels

6. Kartierung des Wasserstoffhimmels
Wasserstoff, das am häufigsten vorkommende Element im Universum, bildet den Kern des astronomischen Verständnisses. Durch die Untersuchung der Quantenphysik und die Beobachtung des Verhaltens, wie z. B. der Dopplerverschiebung und der differentiellen Rotation in der Milchstraße, haben die Astronomen wichtige Erkenntnisse über den Ursprung und die Struktur des Kosmos gewonnen.
7. Besichtigung des Green Bank Observatoriums

7. Besichtigung des Green Bank Observatoriums
Das Green Bank Observatory, das in einer 13.000 Hektar großen Funkstillezone zwischen Virginia und West Virginia liegt, bietet Führungen zu seinen wichtigsten Entdeckungen an. Dazu gehören die Strahlungsgürtel um den Jupiter, das zentrale Schwarze Loch in der Milchstraße, das erste interstellare organische Molekül und Initiativen bei der Suche nach außerirdischem Leben.
8. Rundgang durch das Green Bank Teleskop

8. Rundgang durch das Green Bank Teleskop
Dieses Teleskop mit einem Gewicht von 17 Millionen Pfund und mehr als 2000 verstellbaren Oberflächenpanels gehört zu den größten beweglichen landgestützten Strukturen, die je geschaffen wurden. Die riesige Schüssel hat die Größe von zwei Fußballfeldern und ist dennoch unglaublich präzise, mit Oberflächenabweichungen, die kleiner als die Dicke einer Visitenkarte sind.
9. Wasserstoff und die Struktur von Galaxien

9. Wasserstoff und die Struktur von Galaxien
Astronomen nutzen elektromagnetische Strahlung, um die Wasserstoffverteilung in Galaxien zu untersuchen, und stießen dabei auf eine erhebliche Diskrepanz bei der Masse. Dies führte zur Entdeckung der dunklen Materie, von der man annimmt, dass sie 90 % der Masse in der Milchstraße ausmacht, und die das Problem der fehlenden Masse in Galaxien löst.
10. Pulsare: Uhren im Weltraum

10. Pulsare: Uhren im Weltraum
Mitte der 1960er Jahre entdeckten Astronomen Signale mit vorhersagbarer Periodizität, aber ohne bekannte Quelle. Für den Fall, dass diese Signale auf außerirdisches Leben hindeuten, wurden sie zunächst als LGM (Little Green Men) bezeichnet. Doch die Forschung ergab, dass die Quelle der pulsierenden Strahlung Neutronensterne waren.
11. Pulsare und Schwerkraft

11. Pulsare und Schwerkraft
Ein Pulsar, der aus einer Supernova entstanden ist, kann den Spin durch den Massentransfer eines Begleitsterns verändern. Diese stellaren Uhren helfen bei der Bestätigung von Einsteins Gravitationswellenvorhersage durch die Beobachtung von Doppel-Neutronensternsystemen. Es werden Techniken eingesetzt, um Pulsarsignale von kosmischem Rauschen zu unterscheiden.
12. Pulsare und das 300-Fuß-Teleskop

12. Pulsare und das 300-Fuß-Teleskop
Die Wissenschaftler unterscheiden zwischen von der Erde und aus dem Weltraum stammenden Radiosignalen, indem sie verschiedene Techniken und Technologien einsetzen. Das 300-Fuß-Teleskop, das schnell und kostengünstig gebaut wurde, spielte eine wichtige Rolle bei der Untersuchung von Pulsaren, Wasserstoff in fernen Galaxien und dem Nachweis der Existenz dunkler Materie.
13. Der Urknall: Die ältesten Radiowellen

13. Der Urknall: Die ältesten Radiowellen
Lernen Sie die Techniken kennen, mit denen man Signale aus Empfängern von Signalen aus dem Weltall unterscheiden kann. Anhand einer einzigartigen Antenne in New Jersey werden wir sehen, wie zwei Radioastronomen mit Neugier, Ausdauer und etwas Handarbeit die schwachen Radiosignale des Urknalls, der ältesten nachweisbaren elektromagnetischen Strahlung, entdeckt haben.
14. H II-Regionen und die Geburt von Sternen

14. H II-Regionen und die Geburt von Sternen
Haben Sie schon einmal in einer dunklen Winternacht zum Orion hinaufgeschaut und einen unscharfen Fleck in der Nähe des Zentrums des Sternbildes bemerkt? Sie sehen den Orionnebel, eine „Kinderstube", in der jedes Jahr Sterne geboren werden. Erfahren Sie, warum es in diesen H II-Regionen zur Ionisierung kommt und wie dieses heiße Plasma einige der schönsten Objekte am Himmel hervorbringt.
15. Supernovas und der Tod der Sterne

15. Supernovas und der Tod der Sterne
Supernovas sind für die Gestaltung des Universums von entscheidender Bedeutung, gleich nach der Schwerkraft. Diese gewaltigen Sternexplosionen finden am Ende des Lebens eines Sterns statt, setzen immense Energie frei und überstrahlen 10 Milliarden Sonnen. Ohne Supernovas würden viele Elemente und Phänomene, die wir kennen, nicht existieren.
16. Radiosterne und frühe Interferometer

16. Radiosterne und frühe Interferometer
Radioastronomen entwickelten Interferometer, die mehrere Antennen verwenden, um kleine, geheimnisvolle Radioquellen am Himmel zu untersuchen. Diese Geräte halfen ihnen, Quasare zu verstehen, helle Objekte in Galaxien, in denen Gas in supermassive schwarze Löcher fällt.
17. Zählung von Radioquellen

17. Zählung von Radioquellen
Radioquellenzählungen aus astronomischen Durchmusterungen haben zum Verständnis der Entwicklung von Galaxien und des Universums beigetragen. Diese Zählungen deuten darauf hin, dass Galaxien verschiedenen Entwicklungspfaden folgen können, die von Phänomenen wie Schwarzen Löchern und Starbursts beeinflusst werden, was auf ein Universum hindeutet, das sich in mehreren Phasen entwickelt.
18. Aktive galaktische Kerne und das VLA

18. Aktive galaktische Kerne und das VLA
Das Very Large Array (VIA) in New Mexico mit seinen 27 Y-förmigen Radioantennen wurde entwickelt, um extragalaktische Radioquellen zu untersuchen. Mit der hohen Empfindlichkeit und Auflösung ermöglichte es noch nie dagewesene detaillierte Beobachtungen von Galaxien und lieferte erstaunliche Ergebnisse.
19. Ein Teleskop so groß wie die Erde

19. Ein Teleskop so groß wie die Erde
Astronomen nutzen die Interferometrie mit sehr langen Basislinien (VLBI) mit weit auseinander stehenden Teleskopen, um ein Radioteleskop von der Größe der Erde zu bilden. Damit können sie die Tiefen des Weltraums erforschen, schwarze Löcher wiegen und das Verständnis für erdgebundene Phänomene wie Zeitmessung und Plattentektonik verbessern.
20. Galaxien und ihr Gas

20. Galaxien und ihr Gas
Die Radioastronomie hat gezeigt, dass Galaxien, von denen man früher dachte, sie seien isolierte „Inseluniversen", in Wirklichkeit durch Ströme von neutralem Wasserstoff miteinander verbunden sind. Diese Wechselwirkungen, bei denen Gase zwischen Galaxien übertragen werden, sind entscheidend für die grundlegende Struktur und das Aussehen einer Galaxie.
21. Interstellare Molekülwolken

21. Interstellare Molekülwolken
In den späten 1960er Jahren entdeckten Wissenschaftler interstellares Ammoniak und Wasserdampf, gefolgt von Formaldehyd und Kohlenmonoxid. Die Entdeckung riesiger Molekülwolken offenbarte Orte der Stern- und Planetenbildung. Die Fortschritte in der Radioastronomie ermöglichen heute die Beobachtung von Sternentstehungsprozessen in weit entfernten Systemen und führen zu beeindruckenden Ergebnissen.
22. Sternentstehung und ALMA

22. Sternentstehung und ALMA
Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), bestehend aus 66 Radioantennen in der chilenischen Wüste, beobachtet hochfrequente Radiowellen, um ferne Galaxien, Sternentstehung und Planetensysteme zu untersuchen.
23. Interstellare Chemie und Leben

23. Interstellare Chemie und Leben
Es wurde festgestellt, dass interstellare Wolken entgegen den Vorhersagen überwiegend Moleküle auf Kohlenstoffbasis bilden und viele Chemikalien enthalten, die denen der Erde ähneln. Dies deutet darauf hin, dass Planeten, die sich in diesen molekülreichen Umgebungen bilden, möglicherweise kein Leben bei Null anfangen müssen, was die Entwicklung von Leben beschleunigen könnte.
24. Die Zukunft der Radioastronomie

24. Die Zukunft der Radioastronomie
Neue Radioteleskope sollen tiefgreifende Fragen über die Ursprünge des Lebens im Weltraum, die Natur der dunklen Materie und die Phänomene der schnellen Radiobursts erforschen. Trotz ihrer fortschrittlichen Fähigkeiten sind die Radioastronomen nach wie vor bestrebt, Grenzen zu überwinden, um unser Verständnis des Universums zu vertiefen.
Radioastronomie: Die Beobachtung des unsichtbaren Universums
20171 Staffel
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